Rasenpflege

Rasen vertikutieren

Das Vertikutieren ist eine Maßnahme der Rasenpflege. Dort wird der Rasen mit horizontalen Schnitten aufgelockert, dadurch lösen sich Verfilzungen etwa durch Moos, so dass der Rasen wieder mehr Luft bekommt, was ein vitales Rasenwachstum fördert. Nach dem Vertikutieren wird der Rasen gemäht und gegebenenfalls gedüngt.


Wann Vertikutiert man?

Das Vertikutieren sollte man im Frühjahr machen, im April oder Anfang Mai. Vor dem Vertikutieren sollte man den Rasen zunächst mähen und nach dem Vertikutieren dann auch noch düngen. Bei lückenhafter Grasnarbe ist auch eine Nachsaat nach dem Vertikutieren angebracht. Wichtig ist auch das Wetter: Bei sehr warmen Wetter oder gar Hitze sollte man keinesfalls vertikutieren. Empfehlenswert sind Temperaturen zwischen 8 und 20 Grad. War der Sommer sehr regenreich, so kann und sollte man das Vertikutieren im Spätsommer nochmals wiederholen.

Wie wird vertikutiert?

Zunächst sollte man den Rasen von Laub und abgestorbenen Grob-Pflanzenteilen befreien. Lag dieses lange auf dem Rasen und ist es darunter feucht, sollte danach zunächst abgewartet werden, bis diese Stellen abgetrocknet sind. Erst dann macht das Vertikulieren wirklich Sinn.

Jährliches Lüften (Vertikutieren) im Frühjahr bei gemähtem Rasen und die Entfernung von Rasenfilz verbessern die Bodendrainage und die Nährstoffversorgung der Graswurzeln. Ideal ist Vertikutieren in Verbindung mit einer Düngung.

Das Mähen, mit Ausnahme des Mulchmähens, entzieht dem Rasen Nährstoffe, die wieder ergänzt werden müssen. Düngen Sie im Frühjahr. Damit der Rasen schnell grün wird, empfiehlt sich eine erste Stickstoffdüngung im März/April. Es wird bisweilen aber auch empfohlen, nicht vor Ende Mai/Anfang Juni zu düngen, da die Gräser nach der Winterruhe eine enorme Wuchskraft haben. Der Zeitpunkt hängt vom Zustand Ihres Rasens ab und wie dieser über den Winter gekommen ist. Guter organischer Rasendünger wirkt langfristig und setzt die Nährstoffe nur allmählich frei. Im Sommer erfolgt ggf. eine Nachdüngung, bis zum Herbst können Sie die Nährstoffzufuhr allmählich reduzieren.

Rasen düngen

Neben dem Mähen des Rasens ist es unverzichtbar, ihn regelmäßig und ausreichend zu düngen und ihn damit mit den wichtigsten Nährstoffen zu versorgen. Um zu wachsen benötigt der Rasen Nährstoffe. Einen Mangel an Nährstoffen kann man u.a. durch eine nachlassende Grünfärbung des Rasens erkennen, außerdem kann sich Unkraut schneller ausbreiten. Zu den wichtigsten Nährstoffen, die ein Rasen benötigt, zählen:
- Stickstoff: zuständig für die Grünfärbung und das Wachstum
- Phosphor: wichtig für das Wurzelwachstum
- Kalium: schützt den Rasen vor Kälte, Trockenheit und vor Krankheiten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten seinen Rasen optimal zu düngen:
- Mulch: Wer seinen Rasen mit Mulch düngen will, der lässt das Schnittgut, das nach dem Mähen des Rasens anfällt, einfach liegen. Bodenorganismen, wie zum Beispiel Regenwürmer, mineralisieren das abgestorbene Schnittgut und stellen so dem Rasen neue Nährstoffe zur Verfügung

- Wer das Schnittgut nicht auf dem Rasen liegen lassen will, der kann speziellen Rasendünger kaufen. Dieser Dünger ist genau auf den Nährstoffbedarf des Rasens abgestimmt und versorgt in optimal.

- Der Dünger sollte in der höchsten Wachstumsphase im Frühjahr angewendet werden. Ein weiteres Mal düngt man seinen Rasen im Juli/ August. Auch kann man Langzeitdünger verwenden, den man nur 1x im Jahr auftragen kann. Wenn man seinen Rasen stark beansprucht, sollte allerdings auch ein Langzeitdünger mehrmals im Jahr benutzt werden.

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